Drei Punkte in Schwerin – Energie reicht in Hamburg nicht mehr
Die TUSA City Girls Düsseldorf blicken auf einen intensiven Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord zurück. Nach einem starken 3:1-Auswärtssieg gegen den Schweriner SC II am Samstag musste sich das Team am Sonntag Grün-Weiß Eimsbüttel mit 1:3 geschlagen geben. Während die Düsseldorferinnen am ersten Spieltag des Wochenendes mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten, fehlten am Sonntagabend nach zwei intensiven Partien zunehmend die Kräfte.
Starke Teamleistung trotz widriger Bedingungen
Schon die Anreise zum Auswärtsspiel beim Schweriner SC II stellte die Düsseldorferinnen vor eine besondere Herausforderung. Trotz eines frühen Starts am Samstagmorgen erreichte das Team die Halle erst um 15 Uhr. Da die Gastgeber leider wie geplant um 15:30 Uhr beginnen wollten, blieben den City Girls lediglich 30 Minuten zum Aufwärmen und zur Vorbereitung auf die Partie.
Doch von den widrigen Umständen ließen sich die Düsseldorferinnen nicht aus dem Konzept bringen. Mit guter Stimmung, viel Zusammenhalt und der nötigen Ruhe startete TUSA in die Begegnung mit dem jungen Schweriner Team. Dabei gelang es den Rheinländerinnen, ihre Erfahrung auszuspielen und auch in engen Phasen die Oberhand zu behalten. Dabei halfen nicht nur harte, sondern besonders platzierte Angriffe sowie eine starke Block-Feld-Abwehr.
Mit 25:23 und 25:18 sicherte sich Düsseldorf die ersten beiden Sätze. Zwar kämpfte sich Schwerin mit einem knappen 26:24 im dritten Durchgang zurück in die Partie, doch TUSA behielt die Nerven und machte im vierten Satz mit 25:20 den verdienten 3:1-Auswärtssieg perfekt. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung! Ich bin stolz, dass wir mit den schwierigen Rahmenbedingungen so ruhig umgegangen sind.“, lobt Andreas Mehren sein Team.
Zur wertvollsten Spielerin auf Düsseldorfer Seite wurde Thea Krätsch gewählt.
Am Sonntag fehlen in Hamburg die letzten Körner
Nach dem erfolgreichen Auftakt ging es für die City Girls direkt weiter nach Hamburg, wo am Sonntag die Partie gegen Grün-Weiß Eimsbüttel anstand. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten entwickelte sich zunächst ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel. Düsseldorf hielt gut dagegen und zeigte, dass auch in der zweiten Begegnung des Wochenendes Punkte möglich waren (23:25; 25:23).
Im weiteren Spielverlauf machte sich die Belastung des Doppelspieltags jedoch zunehmend bemerkbar. Insbesondere in den letzten beiden Sätzen fehlten den Düsseldorferinnen spürbar Konzentration und Energie, um das zuvor gezeigte Niveau aufrechtzuerhalten. Eimsbüttel nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich schließlich mit 3:1 durch (14:25; 18:25).
Die Enttäuschung über die Niederlage war entsprechend groß. „Es hat heute das Team gewonnen, dass den Sieg mehr wollte und die Konzentration konsequent aufrecht erhalten konnte. Das waren einfach nicht wir.“, resümiert Düsseldorfs Headcoach die zweite Partie.
Erneut wurde Libera Sophia Gruhn als MVP des Düsseldorfer Teams ausgezeichnet.


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