Klarer Sieg trotz chaotischer Anreise
Die Partie zwischen TUSA Düsseldorf und SV Energie Cottbus stand schon vor dem ersten Aufschlag unter keinem guten Stern – zumindest, was die Anreise anging. Ein dezimierter Kader, eine unerwartete Vollsperrung und ein bisschen Improvisation sorgten dafür, dass TUSA sprichwörtlich auf den letzten Drücker in der Halle ankam. Kaum Zeit zum Durchatmen, dafür eine beschleunigte Spielvorbereitung.
Trotz der chaotischen Umstände fand Düsseldorf erstaunlich schnell ins Spiel. Dank starker Aufschläge von Jana Ritter sowie Julia Spiekermann gingen die Gäste schnell mit 13:2 in Führung. Cottbus fand nur schwer ins Spiel, wenn auch der Satz im Verlauf noch enger wurde. Dennoch sicherte sich Düsseldorf den ersten Durchgang verdient mit 25:19.
In den folgenden Durchgängen wurde das Spiel auf Düsseldorfer Seite hektisch. Lange Ballwechsel wechselten sich mit einfachen Fehlern ab, der Rhythmus wollte einfach nicht so richtig entstehen, sodass die Gastgeberinnen zwischenzeitlich über weite Teile des Satzes führten. Genau in diesen Phasen zeigte sich jedoch die Nervenstärke der Düsseldorfer Mannschaft: In der Crunchtime bewahrten die Rheinländerinnen Ruhe und erneut waren es starke Aufschläge, die zunächst für den Ausgleich und später für Führung und erneuten Satzgewinn sorgten (25:23). Im dritten Durchgang wirkte Düsseldorf von Beginn wieder konzentrierter. Schlussendlich beendete ein kurioser Aufstellungsfehler auf Seiten Cottbus Satz und Spiel (25:22). Die goldene MVP-Medaille sicherte sich nach einer starken Leistung Diagonalangreiferin Larissa Janssen, die leider kurz vor Schluss mit einer Knieverletzung das Feld verlassen musste.
Am Ende stand ein verdienter 3:0-Auswärtssieg, der vielleicht nicht schön, aber umso wichtiger war, und drei Punkte, die den 5. Tabellenplatz der Düsseldorferinnen weiter festigten.


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